Referenzen

Referenzen

Die Ingenieurgesellschaft EXNER&SCHRAMM mbH arbeitet mit öffentlichen- sowie privaten Trägern zusammen.

Planungszeit
Dezember 2014 – Januar 2016

Auftraggeber
Freistaat Sachsen, LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen GmbH

Vorhaben

Zwischen Rodewitz und Kirschau ist die Erneuerung der historischen Gewölbebrücke vorgesehen. Das Bauwerk Bw5, bestehend aus der Gewölbebrücke von 1851 und der Plattenbrücke und Widerlager mit Parallelflügeln und Stahlbeton, wird neu instand gesetzt. Ferner werden die Schutzeinrichtungen der Radwegtrasse an die geänderten geometrischen Rahmenbedingungen angepasst. Die Baumaßnahme beginnt straßenseitig 22 m vor der Gewässerachse des Butterwassers und endet 22 m danach.

Umfang der Ingenieurleistungen

Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph8 und Tragwerksplanung Lph8, Leistungserbringung von Vermessungsarbeiten,   Planungsbegleitende Vermessung mit Kataster- und Medieneintragungen   (Entwurfsvermessung), Baugrunduntersuchung sowie Materialprüfung Bestandsbauwerk

Bauvolumen

  • Verkehrsanlagen: ca. 100.000,00 Euro
  • Ingenieurbauwerk BW 5: ca. 340.000,00 Euro

Fakten und Besonderheiten

Es ist die Erneuerung des gesamten Fahrbahnbelages bzw. der Schutz- und Verschleißschicht vorgesehen. Mit einbezogen wird die Ausbildung der Borde, Entwässerungseinrichtungen und Schutzplanken. Im Rahmen der Freilegungsarbeiten von den Bestandswiderlagern werden Aushubarbeiten hinter den Widerlagern durchgeführt. Des Weiteren ist die Erneuerung des Straßenoberbaus über den neu eingebauten Hinterfüllbereichen innerhalb der gesetzten Baugrenzen vor und hinter dem Bauwerk vorgesehen. Auch werden Straßenentwässerungseinrichtungen neu erstellt. Von hoher Wichtigkeit ist auch die Anpassung der Schutzeinrichtungen sowie der Radwegstraße an die geänderten geometrischen Rahmenbedingungen.

Planungszeit
November 2014 – Juni 2017

Auftraggeber
Freistaat Sachsen, LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen GmbH

Vorhaben
Im Kirnitzschtal, östlich von Bad Schandau, befindet sich das Bauwerk mit doppelten Rechteckdurchlass, bestehend aus Natursteinmauerwerk. Es befindet sich durch die Hochwasser in den Jahren 2010 und 2013, in einem mangelhaften Zustand. Das neue Bauwerk wird als massive Konstruktion mit geschlossener Sohle errichtet. So werden Auskolkungserscheinungen im Sohlbereich und unter den                        Widerlagern dauerhaft vermieden.

Umfang der Ingenieurleistungen
Planungsbegleitende Vermessung mit Eintragung Kataster und Leitungsbeständen, Objektplanung, IBW, Tragwerksplanung

Bauvolumen

  • ca. 382.000,00 Euro

Fakten und Besonderheiten

Das Bauwerk überführt die Staatsstraße 165 über den Knechtsbach. Es wurde durch die Hochwasserereignisse von 2010 und 2013 stark beschädigt. Der vorhandene Durchlass ist ein doppelter Rechteckdurchlass aus Natursteinmauerwerk. Das eingebrochene Mittelauflager beeinträchtigt die Standsicherheit des Durchlasses erheblich, weswegen der Ersatzneubau vorgenommen werden muss. Das neue Bauwerk wird als massive Konstruktion in der Bauart eines Ortbetonrahmens im Rechteckquerschnitt mit geschlossener Sohle errichtet. Die Herstellung der Flachgründung erfordert die Einrichtung einer offenen Wasserhaltung durch einfache Fangedämme. Der Oberstromdamm dient hierbei gleichzeitig zur Überleitung in die bauzeitliche Bachverrohrung.
Begleitet wird der Durchlassneubau durch Straßenbauarbeiten über einen Abschnitt von ca. 60 m. Die Gradiente wird so verändert, dass der im Bestand auf dem Bauwerk befindliche Tiefpunkt um ca. 60 m in Richtung Bad Schandau verschoben wird. Dadurch kommt es zu einer Anhebung der Gradiente auf dem Bauwerk und letztlich zu günstigeren Durchflussquerschnitten. Die Bauausführung erfolgt unter Vollsperrung der S 165. Eine bauzeitliche Umfahrung zur Aufrechterhaltung des Verkehrs ist erforderlich und wird in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde südlich des Bauwerks zwischen S 165 und Kirnitzsch errichtet.
Herausfordernd im Planungsprozess waren hier die Maßgaben der Wasserbehörde.

Planungszeit
2014 – Juni 2017

Auftraggeber

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Vorhaben

Es sollte die mäßig frequentierte Kreisstraße 8742 im Ort Pfaffendort saniert werden. Hierbei handelte es sich um eine Maßnahme zur Beseitigung von Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013. Die Gesamtlänge der auszubauenden Straßenabschnitte beträgt ca. 850 m. Der erste Bauabschnitt begann ca. 150 m südlich der Einmündung Staatsstraße 171 und endet an der ersten Kehre in Richtung Ortsmitte Pfaffendorf.

Der 2. Bauabschnitt beginnt ca. 25 m nördlich vom „Quirlweg“ und endet ca. 15 m nördlich vom „Alter Schulweg“. Der bereits verbunden mit einer anderen Baumaßnahme im Rahmen des Hochwassers nicht in Mitleidenschaft gezogene und fertig gestellte Abschnitt liegt mit einer Länge von 75 m dazwischen.

Umfang der Ingenieurleistungen

Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, planungsbegleitende Vermessung, örtliche Bauüberwachung, Nachtragsprüfung und Kostenkontrolle zu den Leistungsphasen 7 und 8 sowie die technische und kaufmännische Abwicklung der Baugrunduntersuchung, zeitlich getrennte Planung und Baudurchführung der Maßnahme ab Leistungsphase 6, Bauvermessung des 2. Bauabschnitts von Stat. 0,200 bis Stat.1,815.

Bauvolumen

  • Verkehrsanlagen: 670.000,00 Euro
  • Ingenieurbauwerk: 280.000,00 Euro

Fakten und Besonderheiten

Im Rahmen von Unwetterereignissen, einhergehend mit Starkregen, kam es aufgrund wild abfließendem Wassers zu Schädigungen auf den Abschnitten der K 8742. Diese sollten mit Hilfe einer dauerhaft ökonomisch vertretbaren Lösung beseitigt und realisiert werden. Der Querschnitt der Straße wurde mit einer wechselnden Dach- bzw. Pultgefälle gestalteten Querneigung ausgebildet. Die Fahrbahnbreite wird mit einer Breite von 4,75 m
bis 5,50 m im Abschnitt 1 und von 5,50 m im Abschnitt 2 realisiert.
Die K 8742 hat in diesen beiden Abschnitten die Aufgabe einer dörflichen Hauptstraße zu erfüllen. An ihr schließen Grundstückszufahrten von überwiegend Wohnbebauung sowie untergeordnete kommunale Straßen an. Die Streckengestaltung wird durch die angrenzende Bebauung geprägt. Zwangspunkte sind deren Einfriedungen und Zufahrten.

Planungszeit
2013 – Mai 2017

Bauzeit
Juni 2016 – Mai 2017

Auftraggeber
Stadt Bautzen, Straßen- und Tiefbauamt

Vorhaben

Bei dem auszubauenden Knotenpunkt Dresdener Straße / Schliebenstraße / Clara-Zetkin-Straße handelt es sich um einen stark frequentierten Knotenpunkt in der Ortslage Bautzen. Dieser Knotenpunkt soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden. Die anschließenden Äste werden auf die erforderliche Länge mit ausgebaut. Die Ver- und Entsorgungsleitungen sind gleichlautend zu beplanen.

Umfang der Ingenieurleistungen

Aufgrund der verkehrstechnisch zentralen Bedeutung des Knotenpunktes in der Stadt
Bautzen erfolgen die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung und damit unter fließendem Verkehr ohne ausgewiesene Umleitungsstrecke.

Der Kreisverkehr wird mit folgenden Maßen errichtet:

  • Durchmesser 32 m
  • Kreisring 8,00 m
  • Kreisfahrbahn 6,00 m
  • Innenring 2,00 m

Die Querschnitte der Straßen werden auf Grund der angrenzenden Abschnitte überwiegend mit einer im Dachgefälle gestalteten Querneigung ausgebildet.

Bauvolumen

  • Los 1 – Straßenbau: ca. 720.000,00 Euro
  • Los 2 – Kanalbau: ca. 237.000,00 Euro
  • Los 3 – Leitungsbau (TW, Gas, Elt): ca. 192.000 Euro

Planungsbeginn
2011

Bauzeiten
September 2016 – August 2018

Auftraggeber
Freistaat Sachsen, Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Bautzen

Vorhaben

Bei der auszubauenden Zeppelinstraße handelt es sich um die stark frequentierte Bundesstraße 156 in der Ortslage Bautzen und ist Teil des künftigen Stadtaußenringes. Im Zuge des Straßenbaus müssen Ver- und Entsorgungsleitungen umverlegt werden.

Das vorhandene Brückenbauwerk wird im Auftrag der DB Netz AG komplett abgebrochen und durch ein neues, aufgeweitetes Brückenbauwerk ersetzt.

Umfang der Ingenieurleistungen

Entwurfsvermessung Lph. 1 bis 3 mit dazugehörender Planung der Verkehrsanlage Lph. 1 bis 6 sowie Besonderer Leistungen

Planung Ingenieurbauwerke Stützmauern Lph. 1-4, 6

Tragwerksplanung Lph. 2, 3, 6 Baugrunduntersuchung

Planung der Medienumverlegung Ver- und Entsorgungsleitungen TW, Gas, Strom, Telekom Lph. 1 bis 6 sowie dazu gehörender Besonderer Leistungen Projektkoordinierung zwischen Straßenbaulastträger, Medienträgern, DB Projektbau GmbH und planenden Ingenieurbüros örtliche Bauüberwachung VKA, Stützmauer sowie Medienverlegungen

Bauvolumen

  • Straßenbau: brutto ca. 1.59 Mio Euro
  • Ingenieurbauwerke Stützmauern: ca. 270.000 Euro
  • Gasleitung: ca. 360.000 Euro
  • Trinkwasser: ca. 250.000 Euro
  • Kabel (Strom): ca. 95.000 Euro

Fakten und Besonderheiten

Die B156 im Zuge der Zeppelinstraße wird von der Bahnbrücke gekreuzt. Deren Durchfahrts- höhe ist für den Schwerlastverkehr nicht ausreichend. Im Zuge des Neubaues des Brückenbauwerks wird die Gradiente der Verkehrsanlage um ca. 1,00 m abgesenkt. Als Folge dieser Absenkung sind große Höhenunterschiede zu angrenzenden Grundstücken zu überwinden, was mit Winkelstützen realisiert wird. Außerdem sind die im gesamten Bauraum vorhandenen Leitungsbestände neu zu ordnen. Die maßgebende Herausforderung der Vorbereitung des Vorhabens war die Koordinierung der Planungen der Verkehrsanlage des Brückenbauwerks der DB Netz AG und der Medienverlegungen. Weiterhin spielten feste Zeiträume der DB für Sperrpausen an Gleisen und der Einbau von Hilfsbrücken in der Erstellung des fixierten Bauaublaufplans eine wesentliche Rolle.